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Überkonfessionelle Gedenkminute für den Frieden am Freitag um 15 Uhr – Mönche und Kloster mit im Gedenken.

Große Kirchenglocke aus Bronze auf einem Holzrahmen in einem Glockenturm, mit einem Metallklöppel in der Mitte.

Wir Mönche, unser Kloster, nehmen uns auch Zeit für diese Gedenkminute. Als Benediktinermönche ist uns Frieden ein ureigenes Anliegen. Der Heilige Benedikt schreibt seinen Mönchen in die Regel: „suche den Frieden“. Das Vorbild unseres Ordensvaters gibt viele Beispiele tätigen Friedens.

Weiterführende Informationen haben wir untenstehend angefügt.

Hier ein Blick auf unsere größte Glocke. Neben dem Bild fügen wir auch einen Link an, um auf Youtube die Glocke zu hören: https://youtu.be/v4v2XCDz2nY

Große Kirchenglocke aus Bronze auf einem Holzrahmen in einem Glockenturm, mit einem Metallklöppel in der Mitte.

Überkonfessionelle Gedenkminute für den Frieden am Freitag um 15 Uhr

25.02.2022 08:02
(zuletzt bearbeitet am 25.02.2022 um 08:03 Uhr)
Österreich/Krieg/Kirche/Religion/Medien/Gedenkminute/ORF
Spitzen der Kirchen und Religionen laden Menschen zu stillem Gebet ein, während österreichweit die Kirchenglocken läuten – ORF unterbricht für eine Minute sein Programm

Wien, 25.02.2022 (KAP) Die Spitzen der Kirchen und Religionsgemeinschaften in Österreich rufen heute Freitag um 15 Uhr zu einer überkonfessionellen Gedenkminute für den Frieden auf. Begleitend zum stillen Gebet für die Menschen in der Ukraine werden im ganzen Land die Kirchenglocken läuten, im Wiener Stephansdom erklingt dazu die Pummerin. Auch der ORF wird für die überkonfessionelle Gedenkminute sein Programm unterbrechen. An der am Donnerstagabend fixierten Initiative beteiligen sich neben den christlichen Kirchen sowie der Israelitischen Religionsgesellschaft und der Islamischen Glaubensgemeinschaft auch alle anderen gesetzlich anerkannten Religionsgesellschaften.

Für den Vorsitzenden der katholischen Bischofskonferenz, Erzbischof Franz Lackner, soll das stille Gebet die „Hoffnung auf einen raschen und gerechten Frieden in der Ukraine stärken“. „Das Glockengeläut am Freitagnachmittag erinnert uns an den Tod eines Unschuldigen: Jesus Christus, den Fürst des Friedens. Beten wir für alle, die durch das Grauen des Krieges ihr Leben lassen müssen und öffnen wir unser Herz für jene, die jetzt unsere Hilfe brauchen“, so der Salzburger Erzbischof am Donnerstagabend gegenüber Kathpress.

„Der Friede ist das höchste Gut! Es muss alles getan werden, um den Frieden in Europa wieder herzustellen und ihn zu bewahren“, erklärte Roland Weißmann, Generaldirektor des ORF gegenüber Kathpress und sagte: „Der ORF schließt sich gerne der Initiative der verschiedenen Kirchen, Religions- und Glaubensgemeinschaften in Österreich an und beteiligt sich mit der Unterbrechung seines Programms an der ‚überkonfessionellen Gedenkminute für den Frieden‘.“

„Im Schweigen bringen wir unsere Gefühle der Ohnmacht angesichts des Schreckens eines Krieges mitten in Europa zum Ausdruck“, führte der evangelische Bischof Michael Chalupka im Interview mit Kathpress aus. „Schweigen ist eine Sprache, die alle verstehen“ und sei Ausdruck der Verbundenheit mit den Menschen im Kriegsgebiet, die um ihr Leben bangen. „Im Schweigen schöpfen wir Kraft fürs Handeln. Humanitäre Hilfe für die Menschen im Kriegsgebiet und auf der Flucht ist ein Gebot der Stunde“, so Chalupka.

„Als Christen sind wir aufgerufen, in Frieden und Nächstenliebe miteinander zu leben. Deshalb ist ein Krieg immer eine Sünde, insbesondere wenn er gegen ein freies, souveränes Land geführt wird“, betonte der griechisch-orthodoxe Metropolit Arsenios (Kardamakis), der den „Angriff Russlands auf die Ukraine“ ausdrücklich verurteilte. Gleichzeitig rief der Erzbischof zum Gebet für die Opfer des Krieges auf: „Möge Gott der Herr Ihnen beistehen, sie vor Leid und Tod beschütze und der Ukraine wieder Frieden schenken.“

Auch der Oberrabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde, Jaron Engelmayer, betonte die allgemeine Sorge im Blick auf das Geschehen zwischen Russland und der Ukraine: „Wir beten für alle Bewohner der betroffenen Region, für schnelle Stabilisierung und baldigen Frieden. Derjenige, der Frieden in den Höhen stiftet, möge Frieden auf Erden schaffen – Schalom!“

„Die Bilder, die uns aktuell aus der Ukraine erreichen, lassen uns sprachlos zurück“, betonte der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Ümit Vural, im Interview mit Kathpress. Krieg auf europäischem Boden sei bis vor Kurzem nicht vorstellbar gewesen, ein tiefgreifender Einschnitt in die Weltordnung und ein Elend für die Opfer dieses Konflikts. „Wir stehen vereint im Gebet für den Frieden und für eine sichere Welt. Möge Gott das ukrainische Volk beschützen und ihm in diesen finsteren Tagen beistehen“, so Vural. Gleichzeitig bat er angesichts der sich abzeichnenden humanitären Katastrophe darum, sich solidarisch zu zeigen und den Aufrufen der Hilfsorganisationen vor Ort zu folgen.

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Gedanken zum 2. Adventsonntag

Ein weißes Wendemarkenzeichen auf einem blauen Kreis mit kastanienbraunem Hintergrund.
Ein weißes Wendemarkenzeichen auf einem blauen Kreis mit kastanienbraunem Hintergrund.

„Umkehr“ lautet einer der zentralen Begriffe des heutigen Evangeliums. Es ist auch Wille Gottes, dass wir umkehren und leben.

Die Regel Benedikts spricht auch mehrfach von der Umkehr.

Die Verkündigung umzukehren durch Johannes den Täufer wird im Evangelium eingeordnet:

  • einmal zeitlich durch die Nennung von Personen, und
  • dann örtlich durch die Nennung von Regionen.

Das ist das Bezugssystem, das sind die Koordinaten.

Diese Verkündigung wird auch eingeordnet in die Landschaft der Gottesbeziehung.

Damit wir bei der Umkehr nicht in Abgründe abstürzen und nicht mit dem Kopf gegen Hindernisse laufen, erinnert Johannes der Täufer an den Propheten Jesaja, der die Beseitigung von Hindernissen und Gefahren empfohlen hatte.

 

Er regt uns aber auch an nachzudenken, welche Hindernisse auf dem Weg zwischen Gott und mir liegen.

Hier ein Link zum Sonntagevangelium.

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Konvivium in St. Valentin

Neun Erwachsene, darunter ein Rollstuhlfahrer, posieren für ein Gruppenfoto in einer Kirche mit einem geschmückten Altar im Hintergrund.
Der Konvent traf sich in St. Valentin in Sulzbach bei Pichl. Die Kirche, mit dem gotischen Presbyterium und einem Brunnen im Gotteshaus, war der Ort der Vesper. Dem Wasser wird auch durch den Radon-Gehalt positive Wirkung für die Gesundheit nachgesagt.
Beim gemeinsamen Mahl gedachten wir unseres Br. Martin, der vor kurzem seinen Namenstag feierte un ließen und die hervorragend zubereiteten Martini-Gansl schmecken.
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Adalberofest 2021

Ein vergoldeter Reliquienschrein mit der Aufschrift S. ADALBERO steht vor einem Altar, flankiert von geschnitzten Engelsgesichtern und Sonnenblumen in einer Kirchenumgebung.

Vergangenen Sonntag, am 19. September, haben wir das jährliche Fest unseres Hl. Gründers, Bischof Adalbero gefeiert. Wegen der besonderen Umstände wurde der Festgottesdienst wieder im Stiftshof gefeiert. Weil die übliche Reliquienprozession aufgrund der geltenden Vorschriften nicht stattfinden konnte, wurde der Reliquienschrein nur durch den Konvent in das Stiftsportal gebracht. Dort haben wir die Fürsprache unseres Heiligen für unsere Stiftspfarre und unsere Gemeinden erbeten. Die Marktmusikkapelle umrahmte diesen Teil der Feier in der gewohnt festlichen Weise, Unser Stiftskirchenchor gestalltete den Gottesdienst mit feierlichem Chorwerk. Im Anschluß konnten wir alle Mitfeiernden mit 3G-Nachweis zur Agape in Garten und Gänge des Stiftes einladen. Ein gelungenes Fest, wir hoffen im kommenden Jahr auch die Prozession in der gewohnten Form über den neu gestalteten Marktplatz führen zu können.

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Dr. Karl Starke – Nach langem Leiden verstorben. – R.I.P.

Ein Mann mittleren Alters mit Brille, kurzem, schütterem Haar und gestutztem Bart, der einen Anzug trägt und vor einem unscharfen Hintergrund in die Kamera lächelt.

Das Benediktinerstift Lambach und der Schulverein am Benediktinerstift Lambach haben die traurige Pflicht mitzuteilen, dass unser geschätzter Kollege Herr Mag. Dr. Karl Starke nach langem Leiden verschieden ist.

Sobald wir weitere Informationen erhalten, werden wir diese bekannt geben.

Wir werden beim Schulgottesdienst am 15. September seiner im Gebet gedenken.

Abt & Konvent & Schulgemeinschaft

Ein Mann mittleren Alters mit Brille und Geheimratsecken lächelt in die Kamera. Er trägt ein weißes Hemd, eine gemusterte Krawatte und einen dunklen Pullover vor einem verschwommenen blauen Hintergrund.
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Steueramtsarchiv übersiedelt

Drei Männer, die in einer Bibliothek oder einem Archiv stehen und jeweils historische Dokumente oder Bücher in der Hand halten, mit Regalen voller alter Bücher im Hintergrund.
Unser Archiv lagerte seit langer Zeit die Unterlagen des sogenannten Steueramtsarchives ein. Akten, die vor über zwei Jahrhunderten bei uns liegen geblieben sind. Da die konkreten Bücher auch zunehmend einen Sicherungs- und Erhaltungsaufwand haben, und überregional auch außerhalb des klösterlichen Wirkungskreises Daten der Landesgeschichte enthalten, haben wir uns entschlossen dieselben an das Oberösterreichische Landesarchiv zu übergeben.
Wir sind froh, dass hier ein Stück Landesgeschichte aufbewahrt wird, und den bestehenden Bestand des Landesarchives erweitert.