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Lange Nacht der KIrchen

Chor und Orchester erfüllten die Stiftskirche so mit Gesängen und Klängen, dass die Zuhörer:innen an Herz und Seele bereichert und berührt waren.

Mit einem Kirchenkonzert haben die Sänger:innen und Instrumentalist:innen der Stiftspfarrkirche die Lange Nacht der Kirche bereichert.

Chor, Solistin und Orchester erfüllten die Stiftskirche so mit Gesängen und Klängen, dass die Zuhörer:innen an Herz und Seele bereichert und berührt waren.

In Dankbarkeit wurden Christine Grausgruber und Rosa Filzmoser für Jahrzehnte lange Treue und für Musik zur Ehre Gottes bedankt.

Bilder von Erwin Huber.

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Neues zu sehen und Altes wieder erneuert entdecken. – Vernissage & Präsentation

Die "ecce homo"-Gruppe. © by Erwin Huber

Am Vorabend des Fronleichnamstages, am 29. Mai 2024 war die Kalvarienbergkirche bis zum letzten Platz voll. Was war los?

Die „ecce homo“-Gruppe, barocke Terracottastatuen, wurden nach längerer Abwesenheit wieder zu Hause in der Kalvarienbergkirche frisch restauriert präsentiert.

Die Fachdirektorin des Bundesdenkmalamtes Frau Ing. Mag. HR Petra Weiss, führte in die Thematik der Kalvarienberganlagen und in die speziellen künstlerischen Ausführungen der „ecce homo“-Gruppen, also Darstellungen Jesu mit Pilatus und Kerkerknechten ein.

Danke dem Bundesdenkmalamt, das eine Statue durch die Fachwerkstätten im Arsenal als Pilotprojekt restauriert und so finanziert hat.

Frau Mag.a Katherina Breunhölder stellte die restaurierten Statuen vor, erläuterte die Herausforderungen und vermittelte begeisternd ihre Arbeit. Mit ihren Schilderungen wurden wir zu Zeugen der spannenden Arbeit: Gelingt es die fehlenden Teile so zu ergänzen, dass alles passt? Es ist ihr gelungen. So ist bis zum Brennen des Tones spannend, wie stark das Material schrumpft, und ob man die Maße erreicht, die man anstrebt.

Die Künstlerin Frau Elisabeth Krenner präsentierte einen Kreuzweg mit 14 Stationen und einem Auferstehungsbild. Mit Ihren Worten vermittelte sie nicht nur die neue und die einzigartige Technik der Arbeiten, sondern auch den Dialog im Entstehungsprozess, indem sie ihre persönlichen Erfahrungen und Reflexionen mit Kreuz und Leid und Auferstehung einbrachte. Anstelle von Farbpigmenten arbeitet die Künstlerin mit metallischen Partikeln, die ihre Farbe durch gesteuerte Korrosion annehmen.

Das Ensemble Laetamur bereicherte neben den Worten und Bildwerken mit ihrer Musik den Abend.

Anschließend standen Restauratorin und Künstlerin für Anfragen zur Verfügung. Nach der Besichtigung stärkte man sich bei Köstlichkeiten vom Toblerhof. Danke für die Köstlichkeiten.

Danke allen Spender:innen und Förderstellen für die Unterstützung dieses Projektes.

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Florianifeier der Feuerwehren des Bezirkes Wels-Land bei uns zu Gast.

Wir freuen uns, dass die Feuerwehren des Bezirkes Wels-Land zu uns nach Lambach gekommen sind um gemeinsam mit Stift und Pfarre Lambach den Heiligen Florian zu ehren und als Fürbitte anzurufen. 20 Jahre ist der Heilige Florian nun Landespatron. Grund zur Dankbarkeit und zum feiern.

Der Bezirks-Feuerwehrkommandant Landesfeuerwehrrat Johann Gasperlmair und sein Team haben diese gelungene Feier organisiert. Die Marktmusikkapelle Lambach-Edt hat den Gottesdienst musisch begleitet. Unter den zahlreichen Ehrengästen waren der stellvertretende Landes-Feuerwehrkommandant Landesbranddirektorstellvertreter Michael Hutterer und der Lambacher Bürgermeister Ing. Hannes Moser, die in ihren Grußworten gratulierten sowie Anerkennung und Dank aussprachen.

Reichen Segen und Dank allen Männern und Frauen in den Feuerwehren; den Aktiven und Jugendlichen und den Reservisten.

Bilder: copyright by: O. Deutsch Bezirksfeuerwehrkommando Wels-Land

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Internationaler Tag gegen den Lärm – Wir teilen diese Initative.

“HÖRE” – Mit diesem Wort beginnt unsere Ordensregel. Der Heilige Benedikt lädt ein zum Hören; zu einem Hören auf Gott, den Nächsten und sich selbst. Diese Einladung zum Hören will Antworten ermöglichen, in dem der Mensch “Verantwortung” übernimmt und im Dialog auf das Gehörte entscheidet und handelt..

Klösterliches Leben ohne HÖREN ist undenkbar. Darum schätzen wir STILLE und teilen das Interesse am INTERNATIONALEN TAG GEGEN DEN LÄRM.

Ein Blick in unsere Chorkapelle zeigt einen lärmfreien Ort des Klosters. Ein Detail aus den Wandmalereien zeigt den Heiligen Benedikt, der eine Regelhandschrift hält. Der Text beginnt mit dem Wort: “ausculta” “HÖRE”

Mehr Infos zum Tag gegen den Lärm beispielsweise auf der Homepage der Akademie der Wissenschaften.

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Überraschender Fund in der Post

Ein Schatz hat uns per Post erreicht. Nicht wenig haben wir gestaunt, als wir einen Brief jüngst öffneten.

Das Buch „Die Sage von Lambach“, ein Werk der Salzburger Dichterin Maria Johanna Sedelmaier, war im Kuvert.

Das 1843 verlegte Werk beschreibt in Versen das Leben der Lambacher Wappenfigur Flavia. Als Botschaft christlicher Hoffnung wird das Schicksal Flavia´s erzählt.

Das Werk endet mit den Zeilen:

Die ersten Christen an des Traunstroms Wellen,

Da stehet jetzt, ein Segen für das Vaterland,

Ein Haus des Herrn, lichtvoll die Gegend erhellen,

Da kann man auf den lieblichen, bebüschten Auen,

Die freundliche Abtei, das schöne Lambach schauen.

Wer war Flavia?

Seit Beginn der Neuzeit wird in Lambach die Legende einer Flavia überliefert. Sie beschreibt das Leben einer christlichen Jungfrau, die sich gegen den väterlichen Willen, einen Heiden zu heiraten, stellt. Zur Strafe wird sie im Atterseegebiet an ein Schiff gekettet und ins Wasser der Strömung ausgesetzt. Die Fluten der Ager und Traun haben Sie nach Lambach getragen, wo sie strandete und gerettet wurde.

Wer war Maria Johanna Sedelmaier?

In ärmlichen Verhältnissen geboren, bildete sie sich selbst. So lernte sie die lateinische und griechische Sprache aus den Büchern ihres Bruders. Zum Überleben führte sie die Tabaktrafik ihrer Mutter. Nur spät gelang es ihr im Lehrberuf Fuss zu fassen.

Auch wenn sie zu Lebzeiten nicht bekannt wurde, so würdigte sie der Dichter Nikokaus Lenau. Er besuchte sie oft in ihrer Tabaktrafik. Auch Franz Grillparzer würdigte die Dichterin.

Heute wird die Salzburgerin Maria Johanna Sedelmaier auch als größte österreichische Lyrikerin des Biedermeier anerkannt.

Das Salzburgmuseum würdigte 2008/09 die Schriftstellerin mit einer Sonderausstellung.

 

Danke jener Person, die dieses Werk in einem Nachlass gerettet hat, und uns als Brief zukommen hat lassen.

Wir werden das Buch in unsere Sammlungen aufnehmen. P. Prior Jakob als Bibliothekar freut sich.

 

Weiterführende Literatur:

Hinterleitner Max, Maria Johanna Sedelmaier, in: Mitt(h)eilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 64/1924, 145 – 152

Österreichisches Biographisches Lexikon

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„Kinder nicht um Gott betrügen“ – Gastvortrag von Prof. Dr. Albert Biesinger – Rückschau

„Kinder nicht um Gott betrügen“ –  Gastvortrag von Prof. Dr. Albert Biesinger

Am Montag, den 18. März 2024 hatten wir die Gelegenheit, einen inspirierenden Vortrag im Sommerrefektorium des Benediktinerstifts Lambach zu besuchen. Prof. Dr. Albert Biesinger, emeritierter Professor für Religionspädagogik und Kirchliche Erwachsenenbildung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen, referierte zum Thema “Kinder nicht um Gott betrügen”, basierend auf seinem gleichnamigen Buch, welches als ein „Klassiker“ bereits in der 17. Auflage erschienen ist. Albert Biesinger ist jedoch nicht nur ein renommierter Wissenschaftler, sondern auch ein Familienmensch mit vier Kindern und neun Enkelkindern. Seine persönlichen Erfahrungen als Vater von vier Kindern und Großvater von neun Enkelkindern fließen in seine literarische Arbeit als auch in seine Vortragstätigkeiten mit ein und verleihen seinen Ansichten authentische Tiefe.

Nach den vorstellenden Worten von Abt Maximilian Neulinger OSB, welcher Prof. Biesinger eingeladen hatte, wurde sich im Laufe der nächsten zwei Stunden intensiv mit dem Thema der religiösen Ritualen in der Familie auseinandergesetzt. Die zentrale Botschaft dabei war klar: Kinder sollten nicht um die spirituelle Dimension des Lebens betrogen werden. Albert Biesinger hob die Rolle der Familie als primäre Quelle für religiöse Erziehung hervor und betonte für deren Vermittlung die Bedeutung von Ritualen. Religiöse Rituale sollen in den Alltag der Familie integriert werden, wobei vielfältige Möglichkeiten bestehen, die nicht an starre Vorgaben gebunden sind und allen Familienmitgliedern entsprechen sollen. Durch solche individuell angepassten Routinen können Kinder ein tiefes Verständnis für ihren Glauben entwickeln und eine persönliche Verbindung zu Gott aufbauen. Mittels anschaulicher Beispiele aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz als Wissenschaftler sowie Vater und Großvater vermittelte Albert Biesinger lebendig und überzeugend die Bedeutung dieser Rituale für die religiöse Erziehung von Kindern. Kleingruppendiskussion am Ende des Vortrags ermöglichten es den Teilnehmenden, sowohl das Gehörte gemeinsam zu reflektieren als auch Fragen an den Referenten zu formulieren, welche im Anschluss im Plenum gestellt wurden – auch wenn die Fragerunde in Konkurrenz mit dem ausgezeichneten Buffet des Katholischen Elternvereins treten musste, in dessen Rahmen jedoch noch ausgiebig weiterdiskutiert wurde.

Der Vortrag von Prof. Dr. Albert Biesinger stellte eine bereichernde Erfahrung über die Bedeutung religiöser Erziehung dar, die alle Teilnehmenden mit vielen praktischen Anregungen zurückließ – und das nicht nur in Bezug auf die eigene Familie, sondern auch hinsichtlich der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Pfarre.

Julian Schöffl

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STELLENAUSSCHREIBUNG – WIR SUCHEN EINE/N MITARBEITER:IN IM RECHNUNGSWESEN IN TEILZEIT (16-20 Stunden)

Aufgrund einer geplanten Altersteilzeitregelung suchen wir nach einer professionellen und verantwortungsbewussten Verstärkung in unserem Rechnungswesen als Teilzeitstelle 16-20h (mit mittelfristiger Aufstockungsmöglichkeit).

Hier die Ausschreibung zum Download.

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Exerzitien 2024

Eine Woche ist nun schon vergangen. Am Beginn der Fastenzeit waren wir zu sechst im Stift St. Lambrecht zu den Jahresexerzitien. Der Prior des Stiftes St. Lambrecht Mag. P. Gerwig Romirer OSB hat uns mit Vorträgen und Gesprächen begleitet. Wir sind ihm dankbar. Dank sagen wir auch der Gemeinschaft in St. Lambrecht, die uns so gastfreundlich aufgenommen hat.

Die Mitbrüder, die aus gesundheitlichen Gründen nicht verreisen konnten, haben zu Hause Exerzitien gehalten.

Danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die während unserer Abwesenheit auf das Haus aufgepasst haben.

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Workshop Kommunikation & Medien

Mit einem Workshop Kommunikation & Medien haben wir den Monat Februar begonnen. Gemeinsam mit Mag. Ferdinand Kaineder haben wir Grundsätzliches für weitere Konzeptionen und Umsetzungen erarbeitet.

Wir Mönche und Männer und Frauen, die uns in Schulen, Pfarren, Stiftsbetrieben oder als benachbarte Institutionen verbunden sind, haben einander bereichert. Danke!

Mit den Bildern einige Eindrücke: