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Herbergsuche aktuell

Ein einfaches Zimmer mit zwei Einzelbetten, hellem Bettzeug, einem Holzschrank, einem gestreiften Teppich, religiösem Wanddekor und einem kleinen Nebenraum im hinteren Bereich.

Herbergsuche aktuell.

Unerwartet und überraschend ist unsere klösterliche Gemeinschaft mit der Herbergsuche konfrontiert. Das biblische Motiv ist heute Wirklichkeit.

In den letzten Tagen erreichte uns die Nachricht, dass fünf Personen – Flüchtlinge aus der Ukraine – in Gefahr sind zum Jahreswechsel auf der Straße zu stehen.

Wir haben zwei Zimmer im Adalberotrakt behelfsmäßig möbliert und können einer dreiköpfigen Familie eine Wohnmöglichkeit bieten. Zwei weitere Personen sind einstweilen in der Pilgerherberge untergebracht.

Wir bedanken uns bei unseren ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter:innen, dem Bürgermeister mit den Mitarbeitern des Bauhofes, die mitgeholfen haben eine schnelle Abwendung der Not zu bewirken.

Ein einfaches Zimmer mit zwei Einzelbetten, hellem Bettzeug, einem Holzschrank, einem gestreiften Teppich, religiösem Wanddekor und einem kleinen Nebenraum im hinteren Bereich.
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P. Severin erhält Erzbischof Rohracher – Förderpreis.

Zwei Männer in Anzügen schütteln sich in einem Haus die Hände, beide halten Dokumente. Holztafelwand im Hintergrund. Andere Personen teilweise sichtbar.

Erzbischof Dr. Franz Lackner OFM überreichte am 1. Dezember 2022 bei einem Festakt im Bildungshaus St. Virgil / Salzburg unserem Mitbruder P. Severin und weiteren vier Preisträger:innen den Erzbischof Rohracher Förderpreis. Dies soll die Diplomarbeit von P. Severin würdigen, der in mühevollem Quellenstudien neue Erkenntnisse zum ökumenischen Wirken von Erzbischof Rohracher in den Archiven hob.

Zu den Gratulanten gesellte sich auch der Ehrenpreisträger, der bisherige Rektor der Salzburger Universität, Univ.-Prof. Dr. Heinrich Schmiedinger.

Eine kleine Delegation aus Lambach gratulierte vor Ort.

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Abt em. Gotthard Schafelner OSB- 60 Jahre Mönch im Kloster und immer noch ein Lächeln im Gesicht.

Ein älterer Mann in einer dunklen Jacke sitzt in einem Rollstuhl in einer Kirche, die im Hintergrund mit Blumen und religiöser Kunst verziert ist.

60 Jahre Mönch im Kloster und immer noch ein Lächeln im Gesicht.

Dankbar sind wir heute mit em. Abt Gotthard Schafelner OSB nach Maria Schauersberg gewallfahrt.

Gemeinsam haben wir heute nicht in Lambach – sondern auswärts – die Vesper gesungen. Mit unserem Jubilar und für unseren Jubilar haben wir Gott gedankt, und um Segen für die weiteren Jahre gebetet.

Abt Gotthard ist durch so lange Zeit den Weg mit unserer Gemeinschaft gegangen; in guten und schlechten Zeiten. Danke!

Gemeinsam haben wir nach dem Gottesdienst Mahl gehalten. Im brüderlichen Gespräch haben wir auch mit unserem Jubilar über schöne und schwere Zeiten in seinem klösterlichen Leben gesprochen. Ein wertvoller und bereichernder geistlicher Austausch über Bindung und Beziehung hat sich ergeben.

Die Bilder zeigen Abt Gotthard im Kreis der Mitbrüder und vor der Erntekrone. Abt Gotthard darf auch dankbar auf die reiche Ernte aus 60 Jahren als Mönch blicken. Eine Radierung aus der Hand unseres Mitbruders P. Koloman Fellner aus dem 18. Jahrhundert zeigt die Wallfahrtskirche Maria Schauersberg.

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ENTDECKE UNSERE REGION bei einer erfrischenden und spannenden Rundtour

Grünes kreisförmiges Logo mit weißer Schrift "TRAUN AGER ALM" und darunter "Ausflugsregion", darüber stilisierte weiße Wellen.

ENTDECKE UNSERE REGION bei einer erfrischenden und spannenden Rundtour

Am Samstag, 10.9.2022 von 10.00 bis 16.00 Uhr laden wir zu einer Radtour – Wanderung – Shuttlebus durch die Ausflugsregion Traun-Ager-Alm ein.

Mit dem Gratis-Shuttle, dem Rad oder zu Fuß nach Lust und Laune Kostbarkeiten erkunden:

Hackenschmiede, Kloster Steinerkirchen, Pferdezentrum Stadl-Paura, Stift Lambach (Begleitete Besichtigungen von 10:00 – 15:00 zu jeder vollen Stunde),
Villa Rustica, alles bei freiem Eintritt und kostenlosen Führungen.

Dazwischen die herrlichen Naturschönheiten von Traun, Ager und Alm genießen.

Ein Tag wie kein anderer, wetten?

Entlang der Traun auf alten Schifferpfaden spazieren oder Rad fahren, entlang von Alm und Ager in Uferwäldern und Auen wandern, dabei immer wieder neue Sichtweisen entdecken und das Panorama bis hin zu den Bergen genießen … Nicht nur das Wasser, auch die Geschichte begleitet einen in der Traun-Ager-Alm-Region auf Schritt und Tritt.

AusflugsregionTraun Ager Alm:
Bad Wimsbach-Neydharting ~ Edt bei Lambach ~ Fischlham ~ Lambach
Österreichisches Pferdezentrum ~ Stadl-Paura ~ Steinerkirchen ~ Stift Lambach

Partner des Tourismusverband Traunsee-Almtal im Salzkammergut!

Werbeplakat für die Traun-Ager-Alm-Region mit Veranstaltungshinweisen für eine Regionaltour mit Radfahren, Wandern und Shuttle-Bus am 10. September 2022; mit Landschaftsfotos und Sponsorenlogos.
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Konventausflug nach Salzburg. – 17. August 2022

Blick von Mülln in die Salzburger Innenstadt.

Der Besuch des Domquartier mit der Ausstellung anlässlich des 400-jährigen Bestandes der Universität war unser erstes Ziel. Wir danken den Mitbrüdern in der Erzabtei St. Peter für die Gastfreundschaft in Gebets- und Mahlzeit, und für die brüderliche Begegnung. Mülln mit der Himmelsterasse und der Kirche war unser nächstes Ziel. Danke auch an Fr. Gerhard, der uns die Schätze in der Sakristei gezeigt hat.

Zum Abschluss gab es eine Stärkung im Gastgarten des Augustinerbräu. Unterwegs waren wir mit der Eisenbahn.

 

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Workshop mit der Universität Linz – „Wirtschaft und monastisches Leben“ – 11.-13. Juli 2022 – Nachlese

Fünf Personen stehen in einem Innenraum, zwei Frauen in der Mitte halten Urkunden und Blumen, während die anderen zu beiden Seiten in förmlicher Kleidung vor einem verzierten Holzhintergrund stehen.

Bereits zum vierten Mal veranstaltete das Institut für Controlling & Consulting gemeinsam mit dem Benediktinerstift Lambach ebendort den Workshop „Wirtschaft und monastisches Leben“. Das von 11. bis 13. Juli 2022 dauernde Programm stand in diesem Jahr unter dem Schwerpunkt Kooperationen von Klöstern.

Den inhaltlichen Einstieg nach der Begrüßung von Abt MMag. Maximilian Neulinger OSB und Univ.-Prof.in MMag.a Dr.in Birgit Feldbauer-Durstmüller stellte die Keynote von Bischof Dr. Manfred Scheuer dar. Dieser referierte darüber wie Spiritualität und der moderne Leistungsgedanke in Einklang gebracht werden können. Eine Verbindung dieser beiden Welten sah Bischof Scheuer dabei u. a. im Wahlspruch des Benediktinerordens, in „Ora et labora“, wobei das richtige Verhältnis von Beten und Arbeiten der heutzutage oft zitierten „Work life balance“ entspricht; denn auch der heilige Benedikt war kein Asket, sondern auf das Streben nach „discretio“, nach dem rechten Maß bedacht.

 

Der zweite Workshoptag wurde durch einen Vortrag von Frau Dr.in Melanie Lubinger, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Controlling & Consulting, eingeleitet. Frau Dr.in Lubinger stellte dabei anhand des Süßwarenherstellers Manner verschiedene Perspektiven von Kooperationen vor. So pflegt Manner durch eine Zusammenarbeit mit SOS Kinderdorf Partnerschaften sowohl im sozialen Bereich als auch im Nachhaltigkeitssektor durch Kooperationen mit Wien Energie sowie die UTZ- und Fairtrade-Zertifizierung ihrer Waren. Außerdem bestehen Kulturkooperationen wie etwa in der Form eigener Produktlinien anlässlich des Geburtstags von Wolfang Amadeus Mozart. Die Gründe für solche Kooperationen sind vielfältig und reichen von einer Bündelung der Ressourcen über einen wechselseitigen Wissenstransfer und der Generierung neuer Aufträge bis hinzu einer Reduktion von Kosten, Zeit sowie Risiko.

Danach referierte der Geschäftsführer der Österreichischen Ordensgemeinschaft, Mag. Peter Bohynik, über Kooperationen aus der Ordensperspektive. Die Kooperation von Orden nebst deren Schulen, Spitälern, Archiven und Bildungshäusern unter dem Dach der österreichischen Ordensgemeinschaft ist also insbesondere in den heutigen herausfordernden Zeiten unerlässlich. Die bisherigen Erfahrungen sprechen für die Zukunftsfähigkeit dieses Systems.

Am Nachmittag präsentierte Mag. Reinhold Prinz in seiner Funktion als Finanzdirektor der Diözese Linz den Teilnehmenden, wie sich Kooperationen zwischen Klöstern und Diözesen aus wirtschaftlicher Sicht gestalten können. Konkret wurde dabei das mit der Strukturreform neugeschaffene Organisationsfeld „Finanzen und Verwaltung“ anhand dessen einzelner Fachbereiche näher vorgestellt. Darauf aufbauend diskutierten Workshopteilnehmer zusammen mit Wirtschaftsdirektoren diverser Klöster über positive und negative Erfahrungen aus klösterlichen Kooperationen sowie deren Nutzen und Grenzen.

Der vierte Workshopbeitrag des Tages war derjenige von Prof. (FH) Dr. Michael Kuttner von der Fachhochschule Salzburg sowie dem Institut für Controlling & Consulting. Dieser stellte das Forschungsprojekt Eine empirische Analyse der Kooperationen benediktinischer Frauen- und Männerklöster der DACH-Region vor.

Nach der feierlichen Verleihung des gemeinsam vom Institut für Controlling & Consulting und dem Benediktinerstift Lambach gestifteten Benedictus-Preises an Mag.a Sarah Pieslinger, BA, B.Rel.Ed.Univ., MA und Rebecca Schiffer, BSc, MSc folgte ein Konzert der Vereinigung „Klangvierterl“, welches auch ein Geburtstagsständchen für Dekan o. Univ.-Prof. Mag. Dr. Helmut Pernsteiner beinhaltete. Im Anschluss erlaubte es das Abendwetter, im Konventgarten die Diskussion abzuhalten. Im Rahmen des Mottos Wie können Klöster kooperieren? diskutierten unter der Moderation vom Mag. Ferdinand Kaineder P. Jakob Auer OSB von der Salzburger Erzabtei St. Peter, Dr.in Rena Haftlmeier-Seiffert, Geschäftsführerin der EQUA-Stiftung, sowie Priv.-Doz.in Dr.in Isabelle Jonveaux, die Bildungsreferentin der Auslandshilfe der Caritas Steiermark.

Am letzten Tag des Klosterworkshops referierte zunächst P. Mag. Michael Hüttl OSB vom Benediktinerstift Altenburg über die Marke „Klösterreich“ und deren Erfolgsgeschichte. Den finalen Beitrag stellte ein Bericht von Univ.-Doz.in Dr.in Christine Maria Grafinger, der langjährigen Leiterin der Handschriftenabteilung der Bibliotheca Vaticana, dar. In ihrem Vortrag gewährte sie den Teilnehmenden Einblicke in die Archivarbeit, welche nicht nur theoretischer Natur waren, sondern auch die Präsentation originaler alter Handschriften beinhalteten. Bei einem gemeinsamen Mittagessen auf Einladung von Abt Maximilian fand schlussendlich der Workshop ein würdiges Ende.